MT-Lexikon

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A [nach oben]
Abendspielleitung In Ergänzung zum Inspizienten, der die technischen Aspekte einer Theatervorstellung überwacht, ist der Abendspielleiter verantwortlich für das Aufrechterhalten der szenischen Qualität der Vorstellung. Er muss dafür sorgen, dass die Darsteller sich an die im Probenprozess erarbeiteten szenischen Vorgänge halten; er muss eventuelle Einspringer in die Inszenierung einweisen und steht sogar in Notfällen selbst für erkrankte Darsteller auf der Bühne. Im Regelfall ist der Abendspielleiter derjenige Regieassistent, der die Probenphase des Stückes betreut hat.
ACL Abkürzung für „A Chorus Line“
Alternierend Unter dem Begriff (lat.: abwechselnd, sich ablösend) versteht man einen Darsteller, der eine Rolle in einem gewissen Turnus abwechselnd mit der Erstbesetzung spielt. Dabei wird jenem, im Vergleich zu Zweitbesetzungen und Covern, eine bestimmte und festgelegte Anzahl an Shows pro Woche/Monat vertraglich zugesichert, womit er hierarchisch zwischen Erstbesetzung und Zweitbesetzungen angesiedelt ist.
Assistant Dance Captain Der Assistant (engl.: stellvertretend) Dance Captain ist nach der Premiere eine Show mitverantwortlich für die Choreographie. Das heißt er muss unter anderem vermerken, wenn sich die Synchronität im Laufe der Aufführungen verwäscht und dies mit den Darstellern in Proben wieder ausbügeln. Desweiteren vertritt er zeitweise den Dance Captain bei Auditions für die Show, in der er angestellt ist.
Audition / Casting Als Casting (aus dem Englischen) wird der Prozess der Rollenauswahl von Schauspielern, Tänzern, Sängern, Fotomodellen und anderen Künstlern in der Vorproduktion von Inszenierungen (Theater, Oper, Zirkus, Konzerte), Filmaufnahmen (Kinofilm, Fernsehfilm, Werbefilm, Musikvideo) und Fotoaufnahmen (Katalog, Zeitschriften, Poster, etc.) bezeichnet. Das eigentliche Vorsprechen/Singen/Tanzen wird Audition genannt.

B [nach oben]
Backing Vocal Backing Vocal (engl. backing = Begleitung, Rückhalt, Rückenstärkung, Unterstützung, Zusatz; engl. vocal = Stimme) ist eine Nebenstimme, die in der modernen Rock- und Popmusik der Hauptstimme (Melodie, Lead Vocal) hilft.
Diese Nebenstimmen werden von einem Backing Vocalist gesungen. Während der Lead-Sänger die Hauptstimme eines Stückes singt, wird er von einem Backing-Sänger begleitet. Oft wird dieser von weiteren Backing-Stimmen ergänzt, bis hin zu einem vollständigen Chor.
Backstage Für den Zuschauer nicht zugänglicher Bereich hinter der Bühne in einem Theater oder einer Konzerthalle
Belting Das Belting (aus dem Engl.: schmettern) ist eine Gesangstechnik, die bevorzugt im Bereich Musical, Popmusik und Soul, aber durchaus auch in anderen (vor allem Jazz-verwandten) musikalischen Genres eingesetzt wird. Durch eine gegenüber dem klassischen Gesang veränderte Vokalbildung und Registermischung wird ein „schmetternder“ und „durchdringender“ Klang erreicht. Ursprünglich war dies eine Bühnengesangstechnik und nicht für Mikrofon-Verstärkung gedacht. Berühmt wurde das Belting in den 1930er-Jahren durch den US-Vaudeville- und Musical-Star Ethel Merman. In neuerer Zeit haben Aretha Franklin, Patti LaBelle, Christina Aguilera, Mariah Carey oder Whitney Houston diese Gesangstechnik eingesetzt.
Black Unter einem Black (engl. schwarz) versteht man das komplette Abdunkeln der Bühne, um vor allem einen Szenenwechsel zu markieren, eventuell dafür benötigte Umbauten (neue Requisiten etc.) eher versteckt durchführen zu können und Abgänge von Schauspielern nicht auf der offenen und frei sichtbaren Bühne darstellen zu müssen.
BMG Abkürzung für „Blue Man Group“
Booth Box, meist in unmittelbarer Bühnennähe, ausgestattet mit Mikro und Monitor. Von hier werden alle Backgroundgesänge während der Show eingesungen.
Broadway Unter dem Broadway in New York versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 off-Broadway und off-off-Broadway Aufführungen pro Jahr in kleineren Theatern.

Große Broadwayerfolge waren u. a.:

•    Oklahoma!
•    Cats
•    42nd Street
•    Les Misérables
•    The Lion King
•    The Phantom of the Opera
•    The Producers
•    Mamma Mia!
•    RENT
•    Wicked
•    West Side Story
Brush-Ups Brush Up-Proben (engl.: auffrischen) sind zumeist kurze Proben, bei denen bestimmte Szenen aufgefrischt beziehungsweise wieder originalgetreu geprobt werden, sollten diese bei den Aufführungen etwas verwaschen sein. Außerdem werden Brush-Ups genutzt, um etwas länger nicht mehr gespielte Stücke, vor allem im Repertoire-Betrieb, wieder aufzufrischen, bevor sie wieder gespielt werden.
Bühnen-Orchesterprobe Die Bühnen-Orchesterproben, von denen es mehrere geben sollte, führen fort, was die Sitzprobe im Ansatz eingeleitet hat. Dabei werden hier aber schon Gesang, Musik und das Schauspiel zusammen geprobt, so dass die Feinabstimmungen sitzen, zum Beispiel wann die Musik einsetzt etc.

C [nach oben]
Call Ein Call (engl. Aufruf) wird vom Caller an den technischen Bereich durchgegeben, der dadurch über seinen nächsten Einsatz informiert wird. Dadurch werden zum Beispiel Lichtwechsel ausgelöst, aber auch Umbauten auf der Bühne (zumeist während einem Black) werden angesagt. Alle Calls sind gebündelt im sogenannten Call Book aufgelistet, das während der Probenzeit zusammengestellt wird.
Ein richtiger Call besteht meistens aus drei Calls, einem ersten Achtungs-Call, einem Standby-Call und einem schließlich auszuführenden Call („Ab“). Der Begriff des Call wird vor allem in der englischsprachigen Theaterwelt eher mit dem Begriff „Cue“ beschrieben.
Caller Der Caller, auch Inspizient oder Stage Manager genannt, ist der Hauptkoordinator einer Theatervorstellung. Durch seine Calls werden die sogenannten Cues durchgeführt, durch die zum Beispiel Lichtwechsel vonstatten gehen. Oftmals gibt es für den Lichtbereich einen Extra-Caller, den sogenannten Lichtinspizienten, der nur für die Calls zu den verschiedenen Lichteinstellungen zuständig ist und damit den Hauptinspizienten entlastet.
Cast Cast, englisch für das (Schauspieler)Personal eines Films; Musicals, Oper, Schauspiel…
Castwechsel Mit Castwechsel bezeichnet man die Zeit, in der einige Darsteller eine Show verlassen und andere neu zum Ensemble hinzustoßen. So folgt die Premiere einer neuen Cast auf die Derniere der alten.
Cover Der eher im deutschsprachigen Raum genutzte Begriff des Covers bezeichnet Schauspieler oder Opern-, Musicalsänger, die für erkrankte oder verhinderte Personen einer bereits bestehenden Inszenierung einspringen. Hierbei werden sie in der Regel durch den Regieassistenten in alle notwendigen Abläufe und Aufgaben eingewiesen. (vgl. Understudy)
Cue Cue (engl. “Einsatz”) ist der im englischsprachigen Theaterraum geläufigere Ausdruck für den Call, einen Aufruf, der vom Caller an den technischen Bereich durchgegeben wird, der dadurch über seinen nächsten Einsatz informiert wird. Dadurch werden zum Beispiel Lichtwechsel ausgelöst, aber auch Umbauten auf der Bühne (zumeist während einem Black) werden angesagt. Alle Cues sind gebündelt im sogenannten Call Book aufgelistet, das während der Probenzeit zusammengestellt wird.
Ein richtiger Cue besteht meistens aus drei Cues, einem ersten Achtungs-Cue, einem Standby-Cue und einem schließlich auszuführenden Cue („Ab“).

D [nach oben]
Dance Captain Nachdem die Premiere gespielt wurde und der Choreograph, der bis zu dem Zeitpunkt für alle choreographischen Elemente verantwortlich war, sorgt der Dance Captain dafür, dass die Qualität der Choreografie erhalten bleibt, oder dass neue Tänzer eingearbeitet werden.
DD Abkürzung für „Dirty Dancing“
Derniere Die Dernière (frz. letzte), in Österreich umgangssprachlich „Demiere“ genannt, ist analog zur Premiere, der ersten Aufführung eines Bühnenwerks, die letzte Darbietung einer Inszenierung an einem Spielort.
Es ist – zumindest an deutschsprachigen Theatern – üblich, in die Dernièrenvorstellung einen sogenannten „Dernièrengag“ einfließen zu lassen. Dieser Gag ist ein kleiner Spaß, der von einzelnen Schauspielern eingebaut und nur vom Ensemble erkannt und verstanden wird. Der Dernièrengag ist aber zugleich gefürchtet, da schon mit winzigen Text- oder Requisitenänderungen der Sinn des Stückes verändert werden kann.
Dramaturg Angefangen bei der Auswahl von Texten als Lektor über die Auswahl der Schauspieler bis hin zu Regiekonzepten ist bei der Arbeit eines Dramaturgen alles geboten. Dabei sind umfangreiches Wissen über das Metier und Erfahrungen im Umgang mit Texten, sowohl als Rezipient als auch Verfasser unabdingbar.
In der Welt der Musicals ist ein Dramaturg im Vergleich zur Schauspiel- oder Opernwelt eher unbekannt. Bei Musicalproduktionen werden die verschiedenen Aufgaben zumeist grob verteilt an Regisseur, Autor, Musikalischen Leiter, Choreograph und an die PR-Abteilung – auch dadurch bedingt, dass ein Dramaturg im Normalfall fest bei einem Haus angestellt ist und dadurch eher in Schauspiel- und Opernhäusern gebraucht wird, um zum Beispiel Saisonspielpläne mitzugestalten und allgemein die Ideen eines Theaters nach außen hin zu vertreten.
Dresser Die Dresser (engl. to dress: anziehen) sind für die Kostüme der Darsteller zuständig, bessern eventuelle Fehler, Risse oder ähnliches aus und bereiten die Garderobe soweit her, dass für eine Vorstellung alles an seinem Platz ist. Während einer Vorstellung sind die Dresser vor allem bei Szenenwechseln gefragt, wenn die Darsteller Kostümwechsel vornehmen müssen. Da diese zum Teil schnell ausgeführt werden müssen (vgl. Quick Change) werden diese bereits in der Probenphase durchgeprobt. Aber auch bei eventuell auftretenden Kostümrissen  oder ähnlichem führen sie schnelle Ausbesserungen durch.
DSudB Abkürzung für “Die Schöne und das Biest“
DT Abkürzung für die Deutschen Theater in Berlin und München
Duett Ein Duett (lat. duo: zwei) ist ein musikalisches Werk, das von zwei Musikern und/oder Sängern vorgetragen wird oder dafür komponiert wurde.

E [nach oben]
Encore Unter Encore (frz.: Zugabe) versteht man die Zugabe am Ende eines Stückes, oftmals vom Publikum durch nicht-enden-wollenden Applaus gefordert. Bei einigen Werken ist die Zugabe schon Teil der Show selbst, bei anderen wird es vom Publikum abhängig gemacht, ob es eine Zugabe gibt oder nicht (Bsp.: „We Will Rock You“). In beiden Fällen ist sie aber zumeist einstudiert.
Ensemble Die Gesamtheit der im Theater engagierten Bühnenkünstler fasst man unter dem Begriff Ensemble (frz. : zusammen, miteinander, zugleich, insgesamt) zusammen.
Oftmals wird auch zwischen Hauptdarstellern und Ensemble unterschieden, wobei mit Ensemble dann jeweils die Darsteller bezeichnet werden, die im Gegensatz zu den Solisten im Chor singen, tanzen und/oder agieren.
En-Suite-Produktion Der Ausdruck En-suite-Spielbetrieb (frz. „en suite“: in der Folge, nacheinander) bezieht sich auf die an einem Theater übliche Produktionsweise und versteht sich als Gegensatz zum Repertoirespielbetrieb und zum Gastspielbetrieb. In der Oper ist dafür die Bezeichnung Stagionesystem gebräuchlich.
Theater mit En-suite-Spielbetrieb zeigen immer nur eine einzige Produktion, bis sie abgespielt ist und die nächste folgt. Während einer Spielzeit können so etwa 6 bis 8 Produktionen vorbereitet und gezeigt werden. In den romanischen und englischen Sprachgebieten ist der En-suite-Spielbetrieb der Normalfall.
Vorteile des En-suite-Spielbetriebs sind etwa, dass ein aufwändiges Bühnenbild nicht mehrmals auf- und abgebaut werden muss oder dass die verpflichteten Künstler nur projektbezogen, also während Proben und Aufführungen einer bestimmten Produktion, engagiert werden müssen. Nachteile sind, dass das Theater während der Probephasen oft für die Öffentlichkeit geschlossen ist oder dass eine Aufführungsserie bei überraschendem Erfolg nur schwer verlängert werden kann, weil die Folgeproduktionen schon geplant sind (außer bei kommerziellen Produktionen wie Musicals, bei denen die mögliche Unternutzung des Theaters zum unternehmerischen Risiko gehört).
Entr’acte Der Ausdruck Entr’acte, oder auch Entracte (frz.: Zwischenakt) bezeichnet Instrumentalmusik, die, ähnlich einer Ouvertüre, meist den Beginn eines neuen Aktes einleitet. Dabei kann sie ebenso Leitmotive des vorangegangenen Aktes übernehmen, aber ebenso können neue musikalische Akzente vorweggenommen werden. In manchen Fällen, vor allem in rein instrumentalen Werken, hat das Entr’acte mit der restlichen musikalischen Untermalung der Inszenierung auch nur wenig bis gar nichts gemeinsam. Im Opernmetier ist der nicht ganz gleichbedeutende Begriff Intermezzo gängiger.

F [nach oben]
Fitting Das sogenannte Fitting (engl. Anprobe) ist ein Teil der Probenarbeit, in dem die Kostüme zum ersten Mal von den Schauspielern, Sängern, Tänzern anprobiert werden und im Fall der Fälle von den Kostümdesignern noch einmal umgenäht und angepasst werden können.
Fotoprobe Bei der Fotoprobe werden oftmals ganze Szenen in Kostüm, Maske und mit entsprechendem Licht geprobt, während Fotografen von der Presse erste Bilder machen können, um diese später in ihren Berichterstattungen wiederzuverwenden. Im Regelfall findet diese Art der Probe im Endspurt statt, das heißt zur Zeit der Hauptproben, aber noch vor der Generalprobe.
Front of House (FOH) Mit Front of House (kurz FOH) bezeichnet man diejenigen Bereiche eines Theaters, einer Konzerthalle etc., die für den Zuschauer zugänglich sind, auch Vorderhaus genannt. Darunter fallen zum Beispiel das Foyer und der Zuschauerraum. Der Backstage-Bereich wäre demnach der Gegenbegriff dazu.
Ursprünglich stammt der Fachbegriff „Front of House“ aus dem Bereich der Ton- und Lichttechnik. Dort wird der Platz, an dem das Sound- und Lichtdesign am Veranstaltungsort für das Publikum abgemischt wird, so genannt.

G [nach oben]
Generalprobe Mit der Generalprobe bezeichnet man die letzte Probe vor der Premiere einer Theaterproduktion (Schauspiel, Oper, Operette, Musical, Tanz). Idealerweise läuft diese ohne Unterbrechungen durch. Manchmal ist es auch möglich, dass bereits eine Generalprobe vor Publikum gespielt wird, um erste Reaktionen abschätzen zu können.

H [nach oben]
Hauptprobe Bei den Hauptproben, die zu den Schlussproben zählen, wird das ganze Stück im Durchlauf in Originalkostüm, -maske, mit Requisiten und Bühnenbild  geprobt, auch die Technik (Licht und Ton) ist komplett. Das leitende Team um den Regisseur hat, meist nach einem Durchlauf, die Möglichkeit, Korrekturen am Spiel der Akteure oder auch an Licht- und Toneinstellungen vornehmen zu lassen. Es ist nicht unüblich, bereits zu den Hauptproben ein erstes Publikum dabeizuhaben, meistens Theater-Angehörige, um bereits vorweg erste Reaktionen zu bekommen und im Zweifelsfall darauf noch vor den eigentlichen Aufführungen reagieren zu können.

I [nach oben]
IWNNINY Abkürzung für „Ich war noch niemals in New York“
IWS Abkürzung für „Ich will Spaß“

J [nach oben]
J&H Abkürzung für „Jekyll & Hyde“
JCS Abkürzung für „Jesus Christ Superstar“

K [nach oben]
KdL Abkürzung für „Der König der Löwen“
Korrepetitor Der Korrepetitor, auch Repetitor (lat.: Wiederholer) oder Solorepetitor genannt studiert mit den Sängern, Chören, Instrumentalisten, Tänzern und/oder Schauspielern deren Rollen musikalisch ein, indem er sie während der Probenphase am Klavier anstelle des Orchesters begleitet. Dazu kommen in Einzelproben mit verschiedenen Akteuren von ihm korrigierende musikalische Hinweise, Ratschläge zur technischen Bewältigung der Partie, wobei er ebenfalls auf die korrekte und deutliche Aussprache achtet. Desweiteren begleitet er das Vorsingen für ein Theater, richtet das Orchestermaterial einer Produktion ein, wobei er auch für Striche verantwortlich zeichnet und übernimmt nicht selten später auch einen Part im Orchester und dirigiert.

L [nach oben]
Laurence Olivier Awards 1976 wurde The Society of West End Theatre Award zum ersten Mal vergeben, 1984 wurde er in Laurence Olivier Award umbenannt, und gilt als der angesehenste Theaterpreis Großbritanniens. Vergeben wird er in verschiedenen Kategorien (unter anderem Bestes Stück, Beste Wiederaufnahme, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin) für Schauspiel und Musical, Oper, Tanz für jegliche nominierte Show, die zwischen dem 01. Januar und 31. Dezember eines Jahres Premiere feierte und mindestens 30 Aufführungen vorweisen kann.
Die Trophäe, eine Bronzestatue, zeigt den jungen Schauspieler Laurence Olivier als Heinrich V. im Jahre 1937 und wiegt 1,6 kg.
Von 1976 bis 2004 wurde die Preisverleihung im TV übertragen, seitdem gab es mit Ausnahme der Verleihung 2007, die im Internet gezeigt wurde, keine öffentliche Übertragung mehr.
Leseprobe Die Leseprobe steht am Anfang einer Probenphase für eine neue Produktion. Dabei kommen erstmals alle Darsteller zusammen und lesen den Text in ihren jeweiligen Rollen laut miteinander durch, um ein erstes Gefühl für das Werk zu bekommen.
Libretto Das Libretto (ital. kleines Buch) beinhaltet die Sprech- und Gesangspassagen einer Oper, Operette, eines Oratoriums oder eines Musicals. Auch die geschriebenen Szenarien für Tanztheater und Pantomimen werden als Libretti bezeichnet.
Lyrics Mit Lyrics (engl. Text) bezeichnet man den Text eines Liedes, vom Volkslied bis Hip Hop. Er ist die Grundlage zur Entstehung und Komposition eines Liedes, der umgekehrte Fall ist ebenfalls möglich. Lyrics bestehen aus einzelnen Zeilen, die sich reimen können, und bilden dabei Strophen, Refrains und Bridges (Überleitungen), die einem Lied eine rhythmische Struktur geben können. Der englische Begriff weist desweiteren noch auf die gemeinsame Abstammung von Liedtexten und der Lyrik hin.
LotR Abkürzung für „Lord of the Rings“

M [nach oben]
Matinee Eine Matinee (auch: Matinée, von französisch: Matinée, Deutsch: (der) Morgen)) ist eine Vorstellung, die am Vor- oder Nachmittag stattfindet oder beginnt.
MM Abkürzung für „Mamma Mia!“
MuDo Abkürzung für den MusicalDome in Köln

N [nach oben]
Non-Replica Mit dem Begriff Non Replica („keine Kopie“) bezeichnet man Produktionen, die eine selbstständige Interpretation verwirklichen, sich also nicht zwingend an die Originalproduktion und deren Inszenierungsweise halten. Dabei kann es Abweichungen bei der Reihenfolge einzelner Lieder oder Szenen geben, aber auch verschiedene Kostüme, Bühnenbilder etc. und damit unter Umständen auch etwas andere Interpretationen des jeweiligen Stücks.

O [nach oben]
Off-Broadway In New York City werden die Theater in drei große Kategorien eingeteilt: Broadway, Off-Broadway und Off-Off-Broadway.
Früher war diese Einteilung wörtlich zu nehmen und daher einfach nachzuvollziehen: Die Broadway-Theater lagen direkt am "Great White Way", die Off-Broadway-Bühnen befanden sich etwas abseits, und ganz außerhalb des theater district gab es noch die Off-Off-Broadway-Theater. Wegen der Entfernung zum Broadway waren die Off-Broadway-Theater billiger zu mieten, und oft verlagerte man Stücke, die sich hier bewährt hatten, nach kurzer Laufzeit auf eine Broadway-Bühne. Berühmte Beispiele für diese Vorgehensweise sind die Musicals Hair (Off-Broadway-Premiere am 17. Oktober 1967, Broadway-Premiere am 29. April 1968) und A Chorus Line (Off-Broadway am 16. April, Broadway am 25. Juli 1975).
Ein Theater gilt heute – selbst wenn es etwas abseits vom Broadway liegt – als Broadway-Theater, wenn es über 500 Sitzplätze hat, bei einem Fassungsvermögen zwischen 100 und 500 Zuschauern spricht man von einem Off-Broadway-Theater, darunter von einem Off-Off-Broadway-Theater.
Open End Open End (engl.: offenes Ende) werden zumeist die Produktionen genannt, die in einem En-Suite-Betrieb gespielt werden. Diese haben erstmal kein angegebenes Dernierendatum, sondern laufen open end, bis die Produktionsgesellschaft o.ä. die Produktion beenden oder umziehen lassen möchte.
Opener Ein Opener (engl.: Öffner) bezeichnet das Eröffnungslied beziehungsweise die Eröffnungsszene eines Stückes.
Ouvertüre Eine Ouvertüre (frz. „ouverture“: Eröffnung) ist das instrumentalische Einleitungsstück eines Musiktheaterwerkes, kommt also ohne Gesang und Text aus und wird allein vom Orchester getragen. Dabei werden nicht selten erste Leitmotive mit eingearbeitet, die später im Werk selbst wiederholt und mit Gesang und Text ausgestattet wieder aufgenommen werden.

P [nach oben]
Partitur Eine Partitur (ital. „partitura“: Einteilung) ist eine untereinander angeordnete Zusammenstellung aller Einzelstimmen einer Komposition oder eines Arrangements, so dass der Dirigent das musikalische Geschehen auf einen Blick überschauen kann. Sie ist meistens auf Papier geschrieben oder gedruckt. Partituren werden auch verwendet, um Musik reproduzierbar aufzubewahren.
PdO Abkürzung für „Phantom der Oper“
Phonetik Das Wort Phonetik (gr.: zum Tönen, Sprechen gehörig) bezeichnet in der Sprachwissenschaft einen Teil der Lautlehre und untersucht die Faktoren und Komponenten sprachlicher Laute, d.h. wie wird welcher Laut geformt und verarbeitet.
Im theatralen Sprachgebrauch wird die Phonetik unter anderem dafür verwendet, Nicht-Muttersprachlern die Aussprache der Aufführungssprache näher zu bringen und sie somit für den Zuschauer verständlich sprechen zu lassen.
Premiere Die Begriff Premiere (frz. première: die Erstaufführung; erstmalig, erste) bezeichnet die erste Aufführung einer Theater-, Musical-, Tanztheater- oder Operninszenierung, sowie eines Films. In der Regel wird solch ein Ereignis besonders gefeiert, sowohl Presse als auch Prominente werden dazu eingeladen.
Preview Eine Preview bezeichnet eine Vorabbegutachtung eines noch nicht veröffentlichen Produktes (Musical, Film, Computerspiel, Buch usw.). Der Zweck liegt meistens darin begründet, Kritikern die Möglichkeit zu geben, ein Produkt vor der Marktpremiere in Augenschein zu nehmen, damit ihre Kritiken rechtzeitig zur Premiere in den Medien erscheinen können.
Protagonist In der griechischen Tragödie wurde der Darsteller der ersten auftretenden Rolle Protagonist (gr. „der Erst-Handelnde“) genannt. Im heute allgemein gültigen Sprachgebrauch ist er einfach die Hauptperson, der Haupthandelnde oder auch der Held einer Geschichte.
Der Gegenspieler des Protagonisten ist der Antagonist (gr. „der Gegenhandelnde“).
Put In Put Ins (engl. Einführungen) sind nicht-öffentliche Durchlaufproben von Schauspielern, die eine Rolle covern und diese in naher Zukunft auch zum ersten Mal auf der Bühne vor Publikum spielen werden. Auch wenn neue Schauspieler in eine bereits bestehende Produktion kommen, müssen sie Put Ins durchlaufen. Es kann demnach auch als eine Art Generalprobe bezeichnet werden. Oftmals werden bei diesen Proben mehrere Darsteller gleichzeitig in verschiedene Rollen eingeführt, um nicht für jeden ein eigenes Put In organisieren zu müssen.

Q [nach oben]
Quick-Change Ein Quick-Change (engl.: schneller Wechsel, Verwandlung) ist ursprünglich ein direkt vor einem Publikum ausgeführter schneller Kostümwechsel, der vor allem von Magiern genutzt wird, aber auch im Varieté eine gängige Praxis ist. Im Theater- und Musicalbereich werden Quick-Changes hinter der Bühne, in enger Zusammenarbeit mit den Dressern, durchgeführt, um einer Figur einen schnellen Kostümwechsel zu ermöglichen.

R [nach oben]
Reprise Mit Reprise (frz.: Wiederaufnahme, Wiederholung) bezeichnet man in der Musik die Wiederholung eines bestimmten Satzteiles innerhalb einer Komposition. Oftmals wird es als Namenszusatz bestimmter musikalischer Nummern verwendet, die das thematische Material einer vorangegangenen Musiknummer erneut aufnehmen und in meist verkürzter Form wiederholen. Dabei wird der leitmotivische Aspekt des Wiedererkennens aufgenommen, um oftmals einen Kontrast herzustellen zwischen der Situation, in der das zu wiederholende Musikstück erstmals aufkommt (Exposition der Musiknummer) und der Situation zum Zeitpunkt der Reprise. (Bsp.: „Somewhere“ aus der „West Side Story“: Exposition – Illusion einer besseren Welt, Reprise – Erkennen der Unerreichbarkeit des Idylls)
Revival Mit Revival (engl.: Wiederbelebung) bezeichnet man eine Produktion (Schauspiel, Musical, Tanz), die nach einiger Zeit des Nichtspielens wieder aufgeführt wird. Damit einher gehen meistens Erneuerungen der Ästhetik, inhaltliche Überarbeitungen und/oder geänderte Regiekonzepte.
RHS (RHPS) Abkürzung für „Rocky Horror (Picture) Show“
Riff Ein Riff (maskulin: der Riff) ist ein Begriff aus der Rock-, Pop- und Jazzmusik und bezeichnet eine kurze, prägnante, sich wiederholende Ton- oder Akkordfolge in der Begleitmusik zum Hauptthema eines Musikstücks. In der klassischen Musik, wo der Begriff Motiv üblich ist, könnte man die ersten fünf Takte aus Beethovens fünfter Sinfonie als Riff interpretieren. Ein guter Riff zeichnet sich immer durch seine „Unmittelbarkeit“ aus, die den Hörer in ihren Bann zieht.

S [nach oben]
SdM Abkürzung für „Der Schuh des Manitu“
Shopstopper Unter Showstopper (engl.: Publikumshit) versteht man eine Darbietung in einem Stück, zumeist in Musicals, von der das Publikum so begeistert ist, dass ein längerer Beifall folgt und das Stück nicht sofort weiter fortgesetzt werden kann. Oft werden solche Showstopper eingeplant und an bestimmte Stellen einer Show gesetzt, an dem auch langanhaltender Beifall den Fluss nicht weiter unterbricht (Beispiel: „Defying Gravity“ am Ende des 1. Aktes von „Wicked“).
Show Watch Ein oder mehrere Darsteller, vor allem der Dance Captain oder dessen Assistent, sitzen beim sogenannten Show Watch im Publikum, um die Abläufe der Show zu kontrollieren, eventuelle Fehler, verwaschene Choreographien oder ähnliches zu vermerken und diese bei kommenden Proben zusammen mit der Cast auszubügeln.
Sign in Das Einschreiben der Schauspieler in die Anwesenheitsliste, in den meisten Fällen bis zu einer Stunde vor Vorstellungsbeginn
Sitzprobe Bei der Sitzprobe kommen die Sänger und das Orchester zum ersten Mal zusammen. Dabei agieren die Darsteller allerdings nicht auf der Bühne in ihren Rollen, sondern haben ihre Noten vor sich, während sie zumeist sitzen (eventuell stehen die gerade gebrauchten Sänger bei ihren Parts auf). Bei dieser Probe kommt es vor allem darauf an, dass beide Parteien, Orchester und Sänger, sich aufeinander einspielen können, nachdem beide bisher einzeln geprobt haben.
Interessant ist, dass es der Begriff der Sitzprobe sogar in den Sprachgebrauch der englischen Musiktheaterszene geschafft hat.
Solo Ein von einem einzelnen Künstler vorgetragenes Stück einer Inszenierung (Instrumental, Gesang, Tanz)
Stage Door Mit Stage Door bezeichnet man des öfteren den Bühneneingang bzw.  -ausgang, also den Eingang des Theaters, der von den Mitarbeitern desselben benutzt wird.
Stage Management Zu einem Stage Management-Team gehören ein Stage Manager und mehrere Assistenten. Sie koordinieren die Abläufe aller Abteilungen, auf und hinter der Bühne, und sorgen bereits in der Probenphase dafür, dass alle gut zusammenarbeiten. Dabei werden unter anderem die Einsätze von Technikern und Requisiteuren im sogenannten Call Book gebündelt, in dem skriptartig alle Verwandlungen auf der Bühne zusammengetragen sind. Dieses Buch ist die Grundlage für die Calls.
Standing Ovations Standing Ovations (engl. “stehende Ovationen”) drücken die Begeisterung und/oder Anerkennung eines Publikums aus. Dabei erhebt sich dieses, meist am Ende einer Vorstellung jeglicher Art, von ihren Plätzen und zollt den Schauspielern, Sängern, Artisten, o.ä. mit Beifall Tribut.
Stellprobe Die Stellprobe ist der Teil des Probenablaufes, bei der Wege und Positionen der Schauspieler vorgegeben und eingeübt werden. Meist wird dabei auch die Beleuchtung mit einbezogen, um verschiedene Spots des Lichtdesigns ebenfalls mit zu proben. Ziel ist es, mit dem jeweiligen Raum umgehen zu können und bestimmte Punkte oder den gesamten Raum zu semantisieren, ihn mit Bedeutung aufzuladen.
StEx Abkürzung für „Starlight Express“
Swing Ein Swing bezeichnet einen Darsteller im Musical, der in mehreren Ensemblerollen einer Produktion kurzfristig eingesetzt werden kann. Dabei ist es zum Teil auch möglich, als sogenannter Cross Swing eine Ensemblerolle des anderen Geschlechts oder statt im Tanzensemble im Gesangsensemble zu spielen.

T [nach oben]
TaPP Akürzung für das Theater am Potsdamer Platz in Berlin
TdW Abkürzung für das Theater des Westens in Berlin
TdV Abkürzung für „Tanz der Vampire“
Technische Einrichtung Zur Technischen Einrichtung ist erstmals das Originalbühnenbild, die Originaldekoration und Originalbeleuchtung im Bühnenraum eingerichtet. Bei diesen Proben fokussiert man sich vor allem auf die technischen Aspekte einer Inszenierung, Licht, Sound, Special Effects etc. Dabei gibt es zwei Arten der Technischen Einrichtungen: Bei den sogenannten Dry Techs (engl.: trockene technische Einrichtung) wird ohne die Darsteller geprobt, um allein die technischen Abläufe richtig zu timen. Bei den darauffolgenden sogenannten Techs werden dann auch die Darsteller eingegliedert und man passt die in den Dry Techs geprobten Aktionen an, z.B.  die genauen Positionen und Wege (z.B. spots oder moving lights), Special Effects in der Nähe von Darstellern und die Mikrophone und Soundeinstellungen. Wird Kunstblut verwendet, wird dieses zum ersten Mal auch bei den Techs eingesetzt und geprobt, wie es sich auf die verwendeten Kostüme auswirkt. Auf die Technische Einrichtung folgen anschließend die Hauptproben.
Timbre Unter Timbre (frz.: Klangfarbe) versteht man die Klangfarbe einer Stimme oder eines Instruments.
Tony Awards Seit 1947 wird der Antoinette Perry Award, kurz Tony, in den USA vergeben und gilt als wichtigster amerikanischer Theaterpreis, als Pedant zum Academy Award in der Film-, dem Grammy Award in der Musik- und dem Emmy Award in der TV-Szene und dem britischen Theaterpreis (vgl. Laurence Olivier Award). Vergeben wird er jährlich von Juroren aus der Unterhaltungs- und Pressebranche. In den ersten zwei Jahren gab es keine Trophäe, erst 1949 wurde der von Herman Rosse designte Tony Award, eine Silbermedaille mit dem traditionellen Theatermotiv (Masken von Tragödie und Komödie) auf der einen und dem Profil von Antoinette Perry auf der anderen Seite, vergeben.
Seit 1967 wird die Verleihung auch live im amerikanischen Fernsehen übertragen, wobei seitdem auch Liveauftritte einzelner Musicals und Schauspielstücke performt werden. Seit 1997 findet die Übertragung, mit der Ausnahme von der Zeremonie 1999, in der Radio City Music Hall statt.
Nominiert werden kann jedes Stück, das bis zu einem jedes Jahr neu definierten Zeitpunkt Premiere gehabt haben musste. Allerdings werden nur Stücke der 39 Broadway-Theater (ab 500 Sitzplätze) berücksichtigt, Off- oder Off-Off-Theater werden nicht mit einbezogen.
Die Kategorien umfassen für Schauspiel und Musical jeweils Bestes Stück, Beste Wiederaufnahme, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Beste Theaterregie, Bestes Kostümdesign, Bestes Bühnebild, Bestes Lichtdesign, Bestes Sounddesign, im Musicalbereich werden zudem noch Tonys für Bestes Libretto, Beste Originalmusik, Beste Choreographie und Beste Orchestrierung vergeben.
Tryout Tryouts (engl.: Probe(vorstellung)) nennt man die ersten Testaufführungen eines neuen Stücks (Schauspiel, Musical), meist in kleineren Städten, bei denen zumeist nur die Basisausstattung vorhanden ist. Ziel ist es, die ersten Reaktionen eines Publikums zu testen, aber auch die Show selbst auszuprobieren und zu sehen, was passt und was nicht. Anschließend werden Änderungen in allen anfallenden Bereichen vorgenommen, um die Show zu verbessern und daraufhin an größeren Häusern spielen zu können.

U [nach oben]
Understudy Als Einspringer (engl. Understudy) werden Schauspieler oder Opern-, Musicalsänger bezeichnet, die für erkrankte oder verhinderte Personen einer bereits bestehenden Inszenierung einspringen. Hierbei werden sie in der Regel durch den Regieassistenten in alle notwendigen Abläufe und Aufgaben eingewiesen. Der Begriff des Understudy ist gleichbedeutend mit dem des Cover, ersterer wird eher im englischsprachigen Raum verwendet, während das Cover eher im deutschsprachigen Bereich genutzt wird.

V [nach oben]
VBW Abkürzung für Vereinigte Bühnen Wien

W [nach oben]
Walk-In Ein Walk-In(-Cover) ist ein Darsteller, der außer der Rolle, die er als Walk-In covert, keine weitere Ensemblerolle bespielt wie ein Cover/Understudy.
West End Unter West End, speziell unter Theatreland, versteht man das Londoner Theaterviertel, sozusagen das europäische Pendant zum Broadway in den USA. Der Bezirk ist begrenzt durch The Strand im Süden, Oxford Street im Norden, Regent Street im Westen und Kingsway im Osten. Und obwohl sie außerhalb der Grenze liegen, werden auch das Victoria Palace, das Apollo Victoria und das Old Vic aufgrund ihrer Größe und ihrem Status zum Theatreland gezählt. Der Mittelpunkt von Theatreland selbst ist Shaftesbury Avenue, auf der allein sich sechs Theater befinden. Insgesamt beherbergt es 63 große und kleinere Theater.

Große West End-Erfolge waren u. a.:
•    The Mousetrap (Theaterstück)
•    Les Misérables
•    The Phantom of the Opera
•    Blood Brothers
•    The Woman in Black
•    Chicago
•    Mamma Mia!
•    Disney’s The Lion King
•    We Will Rock You
WSS Abkürzung für „West Side Story“
WWRY Abkürzung für „We Will Rock You“

X [nach oben]



Y [nach oben]



Z [nach oben]
Zweitbesetzung
Die Zweitbesetzung ist der Vertreter der Erstbesetzung einer Rolle im Krankheits- oder Urlaubsfall. Sie hat im Vergleich zur alternierenden Besetzung allerdings keine vertraglich festgeschriebenen wöchentlichen/monatlichen Einsätze in der Rolle. (siehe auch: Cover, Understudy)

 

Kooperationspartner

DfH Audition in Bonn - Bild: LSKS Events

StageFit Bonn - Bild: Annette Kreutz

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